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Teamweekend der Leiter

Unser Leiterteam hat über Pfingsten die Westschweiz unsicher gemacht. Mit vier Wagen, vollgestopft durch Gepäck und Personen fuhren sie am Freitagabend quer durch die Schweiz an den Neuenburgersee, um sich dort für drei Tage in einem gemütlichen Lagerhaus, das Teil eines grossen Camps des Cevi Schweiz ist, niederzulassen. Jedes Jahr über Pfingsten findet das “Teamweekend” unseres Vereins statt. An diesem Wochenende wird für das anstehende Sommerlager geplant, gemeinsam über den Verein, das Team und die Kinder nachgedacht und gesammelt, was man noch besser machen könnte und worauf wir stolz sein können. Ein sehr wichtiger Teil des Wochenendes ist es aber auch, einfach Zeit als Team miteinander zu verbringen, die Beziehungen zueinander zu stärken,  gemeinsam tolle Dinge erleben, und über Gott und die Welt zu philosophieren. Am Teamweekend dürfen auch Leiter wieder einmal Kinder sein und an verschiedenen Wettkämpfen und Spielen, die dieses Jahr von unseren beiden Coaches organisiert worden sind, gegeneinander antreten und zeigen, wer der Beste von uns ist. Natürlich alles im freundschaftlichen Rahmen. Also meistens. An einem Tag sind wir auch jeweils ausser Haus und da wir im Welschland waren, besuchten wir den Creux du Vans, auch bekannt als Grand Canyon der Schweiz. Es war sehr eindrücklich, diese steile Felswand, die einfach aus dem nichts aufragt, als wäre die Welt dort zu Ende, einmal von nahmen zu sehen.

Es war ein grossartiges Wochenende, das uns Leitern wieder einmal zeigte, warum wir immer noch so begeistert in diesem Verein mitwirken und die besten Programme für unsere Kinder auf die Beine stellen wollen.

 

Cevi-Weekend 2019

“Was? Eine Taufe am Cevi-Weekend?”

“Geschieht dies denn nicht immer im SOLA?”

“Eine Taufe? Nein, da gibts keine Taufe.”

Doch, doch, es gab eine Taufe! Und plötzlich hatten dreizehn Kinder einen Cevinamen. Aber fangen wir besser von vorne an:

Endlich hatte es das Leiterteam einmal geschafft, ein Cevi-Weekend nicht nur zu planen, sondern auch durchzuführen. Beim dritten Anlauf hatte es geklappt und wir waren tatsächlich mit unserer Jungschar aufgebrochen, um unbekanntes Land zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Ein ganzes Wochenende waren wir mit Sack und Pack unterwegs. Jeder hatte einen grossen Rucksack auf dem Rücken, bepackt mit allem, was es zum Überleben braucht. Ganz ohne Gepäckfahrzeug machten wir uns auf den Weg in Richtung St.Gallen. Unser Ziel war es, nach mehrstündiger Wanderung, irgendwo auf einem Feld “Blachenzelter” aufzustellen, draussen unser Abendessen zu kochen und die Nacht in den Zelten zu verbringen. Da wir jedoch mit der ganzen Schar (gross und klein) unterwegs waren und wir einfach sicher gehen wollten, dass alle im Trocknen schlafen konnten, hatten wir als Plan B ein Lagerhaus gleich neben unserem geplanten Übernachtungsort gemietet. So spontan waren wir eben trotzdem nicht. Jedoch waren wir wirklich froh darüber, da es am Abend ziemlich regnete. So konnten wir das Abendessen, das wir uns zuerst in einem Geländespiel verdienen mussten, im Trocknen zu uns nehmen. Aufgebrochen zu unserer Reise sind wir noch bei strahlendem Sonnenschein und fast heissen Temperaturen. Es gab zwei Wandergruppen, die nicht durch Zufall so gewählt waren, wie sich später herausstellte. In der einen Gruppe befanden sich nämlich alles Täuflinge, also Kindern noch ohne Cevinamen, die ihn an diesem Tag durch die Taufe, die aus einer spannenden Geschichte, einem zu lösenden Rätsel, unheimlichen Mutproben und dem Trinken des Tauftranks bestand, bekommen sollten. Dies schafften auch alle und konnten so am Abend beim Lagerfeuer stolz ihren Cevinamen der ganzen Jungschar mitteilen. Nach einer trockenen und aufregenden Nacht in den Zeltern, hiess es am Morgen leider schon wieder Aufbruch zur Heimreise. Wir Leiter waren nach diesem Wochenende ziemlich fix und fertig, denn der An- und Abreisetag zählt auch im Sommerlager jeweils zu den strengsten, und beide hatten wir nun gerade hintereinander erlebt. Doch trotz grosser Müdigkeit war das Team sehr zufrieden, denn auch den Kindern hat dieses Wochenende sehr gefallen, und wir hoffen natürlich, dass sie nun noch mehr Lagerluft schnuppern möchten und mit uns eine ganze Woche auf Abenteuer gehen wollen.

 

Tag der Guten Tat 2019

Zum zweiten Mal hat der Cevi Stettfurt einen “Tag der guten Tat” organisiert. Die Idee des Tages ist es, der Dorfbevölkerung von Stettfurt bei Haus- und Gartenarbeiten zu helfen und damit einen Batzen für unsere Vereinskasse zu verdienen. Früher organisierten wir dafür jeweils einen  Sponsorenlauf, der alle zwei Jahre stattfand. Da dieser jedoch in den letzten Jahren immer weniger Anklang im Dorf und auch beim Team fand, beschlossen wir, etwas Neues auszuprobieren. 

Mit dem “Tag der guten Tat” haben wir ein neues Konzept entwickelt mit dem wir Geld sammeln können, um tolle Nachmittage und Sommerlager für unsere Kinder zu gestalten.

Dieses Jahr fand der “Tag der guten Tat” am 27. April statt. Im Vorfeld verteilten wir Flyer im ganzen Dorf. Wer Interesse hatte, eine Haus- oder Gartenarbeit von uns erledigen zu lassen, konnte sich per Mail oder Flyer anmelden. 

Es war ein sehr erfolgreicher Nachmittag trotz schlechter Witterung. Es wurden Autos gereinigt, Gärten gejätet, Vorplätze gewischt und Velos geputzt. Unsere Cevianerinnen und Cevianer arbeiteten fleissig und wurden dementsprechend gut entlöhnt. Im Tscharnerhaus durften sie ihr hart verdientes Geld anschliessend in die selbstgemachte Spendenbox geben und sich mit einem Zvieri stärken.

In dieser Hinsicht möchten wir allen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern danken, die uns für diesen Tag eine Hausarbeit aufgegeben und uns anschliessend mit einem guten Batzen entlöhnt haben.

Elternanlass

Anschliessend zum “Tag der guten Tat” fand auch ein gemütliches “Bräteln” mit allen Eltern unserer Teilnehmer statt. Wir luden alle Mamis und Papis, sowie Geschwister ins Tscharner ein, um sich gegenseitig wieder einmal zu sehen, zu schwatzen und zu spielen. Zu Beginn gab es einen kleinen offiziellen Teil, der darin bestand, den Eltern in Bildern und Worten zu zeigen, was der Cevi Stettfurt denn im Laufe eines Jahres so alles auf die Beine stellt. Nach Rückblick des Jahres 2018 und Ausblick auf die kommenden Termine im Sommer hiess es dann, an die Grills, fertig, los. Ein Salatbuffet, Brot und den Desserttisch war von uns Leitern bereitgestellt worden. Die Grillade brachten alle Familien selbst mit. 

Trotz schlechtem Wetter haben viele Familien den Weg ins Tscharner auf sich genommen, was uns Leiter sehr gefreut hat. Wir blicken auf einen erfolgreichen Elternanlass 2019 zurück.

 

Pilot Projekt “Fröschli”

Fast zwanzig Kinder zwischen vier und sechs Jahren haben uns im letzten Monat besucht und waren Teil unserer ersten beiden Nachmittage des Pilot Projekts “Fröschli”. Mit so vielen angehenden Fröschlis hätten wir vom Ceviteam nie und nimmer gerechnet und wir sind überglücklich, dass unser Projekt auf so grossen Anklang im und ausserhalb des Dorfes gestossen ist. 

Während unsere Fröschlis an ihrem allerersten Nachmittag noch auf dem Schulhausplatz zu finden waren, wagten sie sich das letzte Mal bereits in den Wald. Hand in Hand verliessen sie, nach dem gemeinsamen Einsteig im “grünen Raum”, das Tscharnerhaus und machten sich auf, den Wald in Richtung Weingarten zu erkunden. 

Begleitet wurden die Kindern jeweils von unserem Fröschliteam und Freddie, dem Frosch, die immer darauf bedacht sind, einen spannenden, kurzweiligen und kindergerechten Nachmittag zu einem ausgewählten Thema zu gestalten, das die Kinder entsprechend fordert und ihnen die Natur, den Wald, das Zusammensein und Erleben in der Gruppe näher bringt.

Wir sind gespannt, wie die weiteren Nachmittage verlaufen werden und hoffen natürlich, dass das Teilwort “Pilot” aus dem Pilotprojekt Fröschli bald gestrichen werden kann.